Value Lab
Kostenloses Tool

Säule 3a Steuerrechner

Berechne in einer Minute, wie viel Steuern du mit deiner Einzahlung in die Säule 3a sparst, auf Gemeindelevel für alle 2110 Schweizer Gemeinden. Der Rechner zeigt dir auch die Kapitalauszahlungssteuer beim Bezug, den Effekt einer Nachzahlung für frühere Beitragslücken und wie viel du mit einem gestaffelten Bezug über mehrere Jahre sparst. Inklusive Vergleich aller 26 Kantone, für 3a Konto und 3a Depot.

Steuerersparnis gemeindegenau Beitragslücken nachzahlen Steuer beim Bezug Gestaffelter Bezug Vergleich aller 26 Kantone
Dein Ergebnis
Steuerersparnis pro Jahr
Wird berechnet …
Steuerersparnis bis Bezug
Endvermögen beim Bezug
Steuer beim Bezug
Gesamtbilanz Steuern
Deine Einzahlung
Einzahlung pro Jahr
Laufzeit
Einzahlung insgesamt
Deine Steuerersparnis bei Einzahlung
Direkte Bundessteuer
Kantonssteuer
Gemeindesteuer
Kirchensteuer
Ersparnis pro Jahr
Grenzsteuersatz
Ersparnis kumuliert über die Laufzeit
Deine Steuerbelastung bei Bezug
Wertzuwachs aus der Anlage
Endvermögen beim Bezug
Netto ausbezahlt
Direkte Bundessteuer
Kantonssteuer
Gemeindesteuer
Kirchensteuer
Kapitalauszahlungssteuer
Deine steuerliche Gesamtbilanz
Steuern gespart über die Laufzeit
Steuern bezahlt beim Bezug
Gesamtbilanz

Was du in einem anderen Kanton sparen würdest

Dieselben Angaben, gerechnet am Hauptort jedes Kantons. Der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Kanton ist grösser, als die meisten erwarten.

Häufige Fragen zur Säule 3a

Wie viel kann ich 2026 einzahlen?

Mit Pensionskasse höchstens CHF 7'258 pro Jahr. Ohne Pensionskasse, also typischerweise als Selbständige, 20 Prozent des Erwerbseinkommens, höchstens CHF 36'288.

Was ist die nachträgliche Einzahlung und warum ist 2026 besonders?

Seit dem 1. Januar 2026 lassen sich Beitragslücken nachträglich schliessen, allerdings erst für Lücken ab dem Jahr 2025. Pro Jahr ist ein Einkauf in Höhe des kleinen Maximalbeitrags zulässig, zusätzlich zum ordentlichen Beitrag. 2026 ist damit das erste Jahr überhaupt, in dem ein Gesamtabzug von bis zu CHF 14'516 möglich ist. Voraussetzung ist AHV pflichtiges Erwerbseinkommen im Lückenjahr und im Einkaufsjahr, der ordentliche Beitrag des laufenden Jahres muss zuerst vollständig einbezahlt sein und es darf noch kein Altersbezug erfolgt sein. Eine Lücke bleibt zehn Jahre lang schliessbar.

Konto oder Wertschriftenlösung?

Über eine lange Laufzeit ist die Steuerersparnis der kleinere Hebel. Den grösseren macht die Anlageform aus. Der Unterschied zwischen einem 3a Zinskonto und einer Wertschriftenlösung summiert sich über zwanzig oder dreissig Jahre auf ein Vielfaches der jährlichen Steuerersparnis. Genau das erwähnt niemand, der dir ein 3a Konto verkauft. Höhere Renditechancen bedeuten allerdings auch höhere Schwankungen, entscheidend ist der Anlagehorizont.

Wird die Säule 3a bei der Auszahlung besteuert?

Ja. Beim Bezug fällt die Kapitalauszahlungssteuer an, getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz. Wer alles in einem einzigen Jahr bezieht, zahlt wegen der Progression oft deutlich mehr, als wenn der Bezug über mehrere Konten und mehrere Steuerjahre gestaffelt wird. Wie gross der Unterschied ist, hängt von deinem Kanton ab.

Ab welchem Alter kann ich die Säule 3a beziehen?

Der ordentliche Bezug ist frühestens fünf Jahre vor dem Referenzalter möglich, also ab 60. Spätestens beim Erreichen des Referenzalters von 65 wird das Guthaben fällig. Wer nachweislich weiterhin erwerbstätig ist, kann den Bezug um bis zu fünf Jahre aufschieben, also bis 70, und in dieser Zeit sogar weiter einzahlen und Steuern sparen.

Wann ist ein Bezug vor 60 möglich?

Das Gesetz kennt fünf Vorbezugsgründe: Kauf, Bau oder Amortisation von selbstbewohntem Wohneigentum, Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit oder Wechsel der bisherigen selbstständigen Tätigkeit, endgültiges Verlassen der Schweiz, Einkauf in die Pensionskasse sowie der Bezug einer ganzen Invalidenrente. Ausser beim Einkauf in die Pensionskasse fällt auch beim Vorbezug die Kapitalauszahlungssteuer an.

Wie wird die Kapitalauszahlungssteuer berechnet?

Getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz. Der Bund besteuert den Bezug zu einem Fünftel des ordentlichen Tarifs. Die Kantone kennen eigene Regeln: manche haben einen separaten Vorsorgetarif, andere rechnen mit einem Bruchteil der Einkommenssteuer oder mit dem Rentensatz, dazu kommt der Steuerfuss deiner Gemeinde. Genau deshalb rechnet dieser Rechner die Bezugssteuer gemeindegenau und weist sie nach Bund, Kanton, Gemeinde und Kirche aus.

Warum eignet sich die Säule 3a für den Vermögensaufbau?

Sie wirkt steuerlich dreifach: Einzahlungen sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar, während der Laufzeit fallen weder Einkommenssteuer auf den Erträgen noch Vermögenssteuer auf dem Guthaben an, und beim Bezug gilt der reduzierte Kapitalauszahlungssatz statt des vollen Einkommenstarifs. Kombiniert mit einer Wertschriftenlösung und einem langen Anlagehorizont ist sie eines der effizientesten Gefässe für den Vermögensaufbau in der Schweiz, solange man die Steuer beim Bezug von Anfang an mitdenkt.

Wie viele 3a Konten oder Depots sind sinnvoll?

Mehrere. Ein 3a Konto oder Depot lässt sich nur ganz auflösen, nicht teilweise. Wer sein Guthaben auf mehrere Gefässe verteilt, kann den Bezug später über mehrere Steuerjahre staffeln und so die Progression bei der Kapitalauszahlungssteuer brechen. Wie viele sich lohnen, hängt vom erwarteten Kapital und von deinem Kanton ab, der Rechner zeigt dir den Effekt der Staffelung konkret.

Warum spielen Zivilstand und Kinder eine Rolle?

Weil beide den Steuertarif bestimmen, nicht nur den Betrag. Verheiratete werden gemeinsam und nach einem eigenen, tieferen Tarif besteuert. Ab dem ersten Kind mit Kinderabzug greift der Familientarif. Beides senkt den Grenzsteuersatz, und damit sinkt auch die Ersparnis, die ein Franken Einzahlung in die Säule 3a bringt. Anders gesagt: Wer ledig, kinderlos und gut verdienend ist, holt aus der Säule 3a steuerlich am meisten heraus.

Was bringt ein gestaffelter Bezug?

Die Kapitalauszahlungssteuer ist progressiv. Wer das ganze 3a Kapital in einem einzigen Steuerjahr bezieht, landet in der Regel bei einem höheren Satz, als wenn der Bezug über mehrere Steuerjahre verteilt wird. Praktisch geht das über mehrere 3a Konten oder Depots, die in verschiedenen Jahren ganz aufgelöst werden. Wie viel die Staffelung bringt, hängt stark von Kanton und Gemeinde ab: Der Bund besteuert immer progressiv, viele Kantone ebenfalls, andere rechnen mit nahezu festen Sätzen, dort bewirkt die Staffelung beim kantonalen Anteil wenig. Der Rechner zeigt dir, wie viel sie in deiner Gemeinde konkret ausmacht. Wichtig: die Konten müssen früh genug getrennt eröffnet werden, ein bestehendes Konto lässt sich nicht nachträglich aufteilen.

Für welche Kantone sind die Daten 2026 noch provisorisch?

Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Daten für das Steuerjahr 2026 noch nicht für alle Kantone finalisiert. Für Genf, St. Gallen und Tessin werden noch die Steuerfüsse von 2025 verwendet. Die Ergebnisse stimmen der Grössenordnung nach, aber nicht zwingend auf den Franken. Sobald die Daten vorliegen, wird der Rechner aktualisiert.

Sandra Winkelmann, Inhaberin Value Lab

Dieser Rechner wird dir von Value Lab mit Inhaberin Sandra Winkelmann zur Verfügung gestellt. 100% unabhängig und zugelassene Finanz- und Vermögensberaterin nach FIDLEG.

Erhalte Inputs zu deinem Vermögensaufbau

Trag dich ein und erhalte Tipps rund um Vorsorge, Investieren und finanzielle Unabhängigkeit in der Schweiz. Ohne Spam.

Du kannst dich jederzeit abmelden.

Fast geschafft: Wir haben dir eine E-Mail geschickt. Klick auf den Link darin, um deine Anmeldung zu bestätigen. Prüfe auch deinen Spam-Ordner.
Deine Anmeldung ist bestätigt. Schön, bist du dabei!
Bitte prüfe deine Angaben: Name und eine gültige E-Mail Adresse sind nötig.

Wie dieser Rechner rechnet

Die Steuerersparnis ist nicht einfach dein Beitrag mal einem Steuersatz. Der Rechner berechnet zweimal die vollständige Steuer, einmal mit deinem steuerbaren Einkommen und einmal mit dem um die Einzahlung reduzierten Einkommen, und bildet die Differenz. Nur so stimmt das Ergebnis auch dann, wenn der Abzug eine Progressionsstufe überschreitet.

Gerechnet wird auf allen vier Ebenen: direkte Bundessteuer, Kantonssteuer, Gemeindesteuer und Kirchensteuer, dazu die Personalsteuer, wo sie erhoben wird. Grundlage sind die offiziellen Tarife und Steuerfüsse für das Steuerjahr 2026 für alle 2110 Gemeinden. Stichproben wurden gegen den Steuerrechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung geprüft und stimmen auf den Franken überein.

Drei Angaben wirken über den Tarif und nicht über einen Abzug.
Der Zivilstand: Verheiratete und eingetragene Partnerschaften werden gemeinsam veranlagt und nach einem eigenen, tieferen Tarif besteuert. Bei einem steuerbaren Einkommen von CHF 100'000 in der Stadt Zürich sind das rund CHF 3'900 weniger Steuern als bei einer ledigen Person. Im Konkubinat wird dagegen jede Person einzeln wie ledig besteuert.
Die Kinder: Ab dem ersten Kind mit Kinderabzug greift der günstigere Familientarif, was im selben Beispiel nochmals rund CHF 4'200 ausmacht. Jedes weitere Kind senkt zusätzlich die direkte Bundessteuer um einen festen Betrag. Gemeint sind Kinder, die minderjährig oder in Ausbildung sind und von dir unterhalten werden, nicht einfach alle Kinder.
Die Konfession: Sie steuert die Kirchensteuer, bei Verheirateten für beide Personen getrennt.

Vom eingegebenen steuerbaren Einkommen zieht der Rechner nichts mehr ab. Diese Zahl ist bereits das Ergebnis aller deiner Abzüge, also Berufsauslagen, Versicherungsprämien, Kinderbetreuung, Liegenschaft, Pensionskasseneinkäufe und die bisherige Säule 3a. Genau deshalb ist sie die richtige Eingabe: sie verhindert, dass Abzüge doppelt gerechnet werden.

Für den Bezug wird das Kapital in so viele gleich grosse Teile zerlegt, wie du Bezugsjahre gewählt hast, und jeder Teil wird als eigener Bezug in einem eigenen Steuerjahr besteuert. Das entspricht dem üblichen Vorgehen mit mehreren 3a Konten. Zwei Vereinfachungen dabei: die früher bezogenen Teile verzinsen sich in der Rechnung nicht weiter, und ein allfälliger Bezug aus der Pensionskasse im selben Jahr ist nicht enthalten. In vielen Kantonen werden Kapitalbezüge desselben Jahres für den Steuersatz zusammengezählt, bei Verheirateten auch über beide Personen hinweg.

Die Kapitalauszahlungssteuer wurde für alle 26 Kantonshauptorte und mehrere Kapitalhöhen gegen den offiziellen Kapitalleistungsrechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung geprüft. In der grossen Mehrheit der Kantone stimmt sie auf den Franken. Für Schwyz, Zug, Wallis und Tessin rechnet der Rechner mit einer am ESTV Rechner kalibrierten Kurve, dort sind zwischen den geprüften Beträgen kleine Abweichungen möglich. In Nidwalden, Solothurn und Thurgau sind Abweichungen von wenigen Franken bis rund zwei Prozent möglich, unter anderem weil einzelne Gemeinden für Vorsorgeleistungen eigene Steuerfüsse kennen.

Gibst du dein steuerbares Einkommen direkt ein, sind alle individuellen Abzüge bereits darin enthalten. Nur die Schätzung aus dem Bruttolohn arbeitet mit pauschalen Abzügen, individuelle Positionen wie Kinderbetreuung, Liegenschaft, Alimente oder Pensionskasseneinkäufe kennt sie nicht.

Das Ergebnis ist ein Richtwert und wird aus bestehenden aktuellen Daten und der geltenden Gesetzeslage abgeleitet. Dennoch gibt es für diesen Rechner keine Garantie auf Richtigkeit der Werte. Er ist weder Anlageberatung noch Steuerberatung.

Quellen und Verifikation

Tarife, Steuerfüsse und Gemeindedaten stammen aus der offiziellen Datenbasis der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV für das Steuerjahr 2026 und decken alle 2110 Gemeinden ab. Die Eckwerte der Säule 3a, also Maximalbeiträge, Nachzahlung und Bezugsregeln, folgen dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der Verordnung BVV 3. Der Rechenkern basiert auf dem Open Source Projekt swisstaxcalculator (MIT Lizenz) und wurde für Value Lab erweitert und aktualisiert.

Verifiziert wurde in zwei Schritten: Die Einkommenssteuer wurde anhand von Referenzfällen Position für Position gegen den offiziellen ESTV Steuerrechner geprüft und stimmt auf den Franken. Die Kapitalauszahlungssteuer wurde im August 2026 an über 150 Referenzpunkten für alle 26 Kantonshauptorte, mehrere Kapitalhöhen und beide Zivilstände gegen den ESTV Kapitalleistungsrechner abgeglichen, dabei wurden mehrere veraltete Kantonsregeln entdeckt und korrigiert. Die verbleibenden, klar eingegrenzten Näherungen sind oben im Abschnitt zur Rechenweise offengelegt.